Reisgerichte mit Safran
Reis spielt in der afghanischen Küche eine zentrale Rolle. Schon wenige Safranfäden färben Reis goldgelb und geben ihm ein unverwechselbares Aroma.
In der afghanischen Esskultur verleiht Safran vielen Speisen Farbe, Aroma und eine besondere Note – im Alltag ebenso wie an Festtagen.
Reis spielt in der afghanischen Küche eine zentrale Rolle. Schon wenige Safranfäden färben Reis goldgelb und geben ihm ein unverwechselbares Aroma.
An Festtagen und wenn Gäste kommen, wird reich aufgetischt. Mit Safran verfeinerte Speisen gehören für viele Familien zu solchen besonderen Anlässen dazu.
Auch in Süßspeisen wie Milchpuddings, Reisdesserts oder Gebäck kann Safran verwendet werden – oft zusammen mit Kardamom, Rosenwasser oder Pistazien.
Safranfäden lassen sich in heißem Wasser oder Tee aufgießen. So entsteht ein goldgelbes Getränk mit feinem Duft.
Safran ist sehr intensiv. Für ein Gericht genügen meist schon wenige Fäden.
Die Fäden einige Minuten in etwas warmem Wasser, Milch oder Brühe ziehen lassen – so entfalten sich Farbe und Aroma.
Die Flüssigkeit mit den Fäden zum Gericht geben, bei Reis zum Beispiel gegen Ende der Garzeit.
Safran luftdicht, dunkel und trocken aufbewahren.
Auch in der europäischen Küche hat Safran seinen festen Platz – etwa in Risotto, Paella oder Bouillabaisse. Und im deutschsprachigen Raum kennen ihn viele aus dem Kinderreim „Backe, backe Kuchen“: „Safran macht den Kuchen gel“.